SPD und FDP gegen Rx-Versandhandelsverbot / Kommentar:

23.11.2016

Nicht nur SPD und FDP, sondern auch CDU und CSU haben den Deutschen Arzneimittelmarkt erfolgreich zerstört. Was früher für alle Patienten kostenlos war, muß heute von all denen, die ohnehin schon genug in dieses System ein bezahlt haben, noch einmal bezahlt werden. Dafür profitieren all diejenigen, die nicht einen Euro in dieses System ein bezahlt haben und werden damit doppelt belohnt. Herr Lauterbach sieht eine: „interessante Sparmöglichkeit“ sonst sieht er leider nichts! Das war auch nicht anders zu erwarten. Er muß ja seine Sozial Klientel bedienen. Dabei spielt er den edlen Samariter, weil er vorgibt, das System für die Bedürftigen noch billiger machen zu wollen. Aber billig ist nicht immer gut. Offensichtlich hat dieser Herr immer noch nicht verstanden, daß der Arzneimittelmarkt in Deutschland von SPD, FDP und auch der CDU/CSU erfolgreich zerstört wurde. Was früher wie eine Apotheke aussah, ist heute bestenfalls noch als Drogeriemarkt zu erkennen. Viele rezeptpflichtige Arzneimittel sind oft vom Hersteller in Deutschland nicht lieferbar, so daß Wartezeiten bei der Beschaffung dieser Arzneimittel vorprogrammiert sind. Dies kann auf die Rabatt Verträge zwischen Herstellern und Krankenkassen zurückgeführt werden. Häufig handelt es sich auch um die zwanzigste Kopie eines Original Präparates. Die Arzneimittel kommen häufig nicht mehr aus Deutschland, sie sind dreimal umgepackt bzw. umkonfektioniert und der Hersteller ist kaum noch zu ermitteln. Die Sicherheit dieser Arzneimittel ist m. E. schon lange nicht mehr gewährleistet, weil zu viele Hände im Spiel sind. Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen sind damit ebenfalls vorprogrammiert. Billiger ist das System dadurch auch nicht geworden, aber auf jeden Fall unsicherer! Aber Herr Lauterbach und seine Kollegen aus allen Alt-Parteien werden auch das nicht verstehen, weil es nicht in ihre ideologische Weltanschauung passt.


RSA-Nestbeschmutzer / oder "Wir Kassen schummeln ständig"

23.11.2016

Der Streit der Krankenkassen um eine gerechte Ressourcenallokation der über 200 Milliarden Euro hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Ein Krankenkassenchef spricht aus, was alle wissen: "Wir Kassen schummeln ständig". Er wurde flugs ins Ministerium bestellt und dort hat man ihm die Leviten gelesen. Baas der Nestbeschmutzer! Der Skandal hat sich beruhigt - das Problem bleibt. Und nun? Univadis® ...mehr.


SPD und FDP gegen Rx-Versandhandelsverbot

23.11.2016

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert alle SPD-Bundestagsabgeordneten auf, in Sachen Rx-Versandhandelsverbot nicht dem Druck der Apotheker nachzugeben. Rx-Boni seien eine „interessante Sparmöglichkeit“ und Veränderungen am Apothekenhonorar notwendig, schreibt SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach in einem Brief an alle SPD-Bundestagsabgeordneten. Er fordert seine Parteikollegen in puncto Rx-Versandhandelsverbot auf, nicht dem Druck der Apotheker nachzugeben. Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion beschreibt, dass Patienten jetzt wieder Rx-Boni von ausländischen Versandapotheken entgegennehmen dürfen. Dies biete insbesondere für chronisch Kranke mit geringem Einkommen „eine interessante Sparmöglichkeit, auch wenn deren Zuzahlungen ohnehin auf ein Prozent des Haushaltseinkommens im Jahr begrenzt sind (Belastungsgrenze)“, kommentiert Lauterbach. Insbesondere in strukturschwachen Regionen und auf dem Land sei der Versandhandel „eine alternative Vertriebsform“. Univadis® ...mehr.


Akute HCV-Infektion: Neue Therapie wirkt rasch

03.11.2016

Forscher unter Leitung der "Deutschen Leberstiftung" konnten in einer Studie zeigen, dass eine akute Hepatitis C-Infektion mit neuen Medikamenten innerhalb von sechs Wochen ausheilen kann. Das wäre schneller als bei einer chronischen HCV-Infektion, wo die Heilung zwischen acht und zwölf Wochen dauert, heißt es anlässlich einer Publikation in "The Lancet Infectious Diseases". Seit 2014 stehen für die Behandlung der chronischen HCV neue Medikamente zur Verfügung. Diese greifen direkt in die Vermehrung des Virus ein und können ohne das bisher notwendige Interferon, das viele Nebenwirkungen verursacht, eingesetzt werden. Bisher lagen nur Daten zur Behandlung der chronischen HCV mit diesen neuen Therapien vor. Die Studie hat jetzt zum einen geprüft, ob eines der bei der chronischen HCV sehr gut wirkenden Medikamente auch bei der akuten Version mit sehr hohen Leberwerten sicher eingesetzt werden kann und zum anderen, ob eine kürzere Behandlungsdauer ausreicht. An der Studie nahmen 20 Patienten teil, die eine akute Infektion mit dem HC-Virus Genotyp 1 und keine weiteren Infektionskrankheiten wie Hepatitis B oder HIV hatten. Alle Patienten erhielten für sechs Wochen eine Kombination der Wirkstoffe Ledipasvir und Sofosbuvir in einer Tablette und wurden anschließend zwölf Wochen weiter beobachtet. Die Behandlung war laut dem Artikel erfolgreich: Alle Patienten konnten geheilt werden und es gab keine nennenswerten Nebenwirkungen. "Damit konnten wir zeigen, dass die neuen Medikamente auch bei Patienten mit einer akuten HCV-Infektion sicher eingesetzt werden können. Das ist für die Betroffenen ein wichtiges Ergebnis", erläutert Erstautorin Katja Deterding. Die übliche Dauer für die Behandlung bei einer chronischen Hepatitis C mit diesem Medikament beträgt acht bis zwölf Wochen. Bei der akuten Hepatitis C ist laut der Studie eine kürzere Behandlung ausreichend. "Die Ergebnisse sind nicht nur wissenschaftlich und für die klinische Praxis interessant, sondern könnten auch zu Kostenersparnissen führen", erläutert Heiner Wedemeyer, einer der Studienleiter. Ledipasvir/Sofosbuvir (Harvoni®) 28 Tabletten kosten 20.026,02 € ...mehr.


Augengrippe-Fälle beschäftigen Bonner Augenärzte

03.11.2016

Das Adenovirus führt in Bonn zur Ausbreitung der „Augengrippe“: Das renitente Virus kann nur mit speziellen Desinfektionsmitteln abgetötet werden. Die Stadt ruft Betroffene auf, daheim zu bleiben. ie Augen sind lichtscheu, gerötet, trüb und jucken, die Bindehäute sind angeschwollen, permanent wird Tränenflüssigkeit produziert: Die sogenannte Augengrippe ist für Betroffene extrem nervig. Derzeit grassiert die Krankheit auffällig gehäuft in Bonn. Auslöser dieser virusbedingten Bindehautentzündung sind die sogenannten Adenoviren. Die sind nur schwer in den Griff zu bekommen und nicht nur für die Betroffenen sehr unangenehm – sie werden auch rasant von Mensch zu Mensch übertragen und sind äußerst widerstandsfähig. Das Gesundheitsamt der Stadt spricht von 100 Fällen, die Dunkelziffer dürfte nach Ansicht von Fachleuten höher liegen. „Das Tückische ist die lange Inkubationszeit von bis zu zwölf Tagen, zudem ist das Virus umweltresistent“, teilte Vizestadtsprecher Marc Hoffmann gegenüber dem „Bonner General-Anzeiger“ mit. Betroffene bittet die Stadt daher, zu Hause zu bleiben, bis alle Symptome abgeklungen sind. Die Erkrankung ist außerdem meldepflichtig. Desinfektionsmittel allein reichen nicht Die Viren verbreiten sich über die Tränenflüssigkeit. Augenärzte raten daher, mehr als sonst auf Hygiene zu achten. Statistisch gesehen reibt sich jeder Mensch 14-mal am Tag am Auge – danach desinfiziert normalerweise kaum jemand seine Hände. Und auch wenn: Übliche Desinfektionsmittel helfen in diesem Fall nicht. Nur mit speziellen Desinfektionsmitteln, die in Apotheken verkauft werden, kann das Virus abgetötet werden. Auch Antibiotika wirken nicht. Innerhalb von Familien und Wohngemeinschaften sollen die Betroffenen eigene Handtücher benutzen. Auch Schwimmbad- und Saunabesuche sind in dieser Zeit tabu. Bereits 2011 wurde vor dem Adenovirus gewarnt Rund eine Woche halten Juckreiz, extreme Lichtscheu und das Fremdkörpergefühl im Auge an. Manche Patienten haben jedoch noch über Monate mit einer Trübung der Augen zu kämpfen. Adenoviren sind eine Erregergruppe, die eine Vielzahl von Erkrankungen auslösen kann. Neben der „Augengrippe“ können auch die Atemwege und der Magen-Darm-Trakt befallen werden. Die Herkunft des Adenovirus ist unklar. Die Forscher vermuten, dass es nicht vom Menschen stammt, sondern von Tieren. Bereits 2011 rieten Experten, Adenoviren künftig sorgfältiger zu beobachten, um auf etwaige Gefahren für den Menschen zeitig aufmerksam zu machen.Quelle: welt.de/gesundheit ...mehr.


Gesetzlicher Notdienst überlastet!

20.11.2013

Die zum 1. Februar in NRW landesweit eingeführte zentrale ärztliche Notdienstnummer hat mit massiven Organisationsproblemen zu kämpfen. Zentrale Arztruf-Nummer lahmgelegt : Notdienst überlastet - „eine groß aufgeblasene, völlig fehlorganisierte Verdummungsaktion“, Lesen Sie ...mehr.


Zeckenzeit (Frühjahr - Sommer - Herbst)

28.04.2013

Nun ist es wieder soweit. Zecken können grundsätzlich die Auslöser einer Borreliose sowie die Auslöser einer Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Sie fühlen sich ab einer Temperatur von etwa 7°C wohl und sind daher vom Frühjahr bis in den Herbst hinein aktiv. ...mehr.


Ärztestreik - Wir streiken nicht ! Arzt Ruf 19 257

17.02.2013

Falls Sie also vor verschlossenen Türen stehen rufen Sie einfach unsere Notruf-Nummer: Arzt Ruf 19 257 Privatärztlicher Notdienst


Notruf Nummer 19 257 des Privatärztlichen Notdienstes (pänAID) bleibt unverändert bestehen !

23.04.2012

Viele Patienten reagieren verunsichert, weil in den Medien nur darauf hingewiesen wurde, daß der Kassenärztliche Notdienst eine neue Nummer bekommt. Es wurde leider unterlassen, darauf hinzuweisen, daß die bundeseinheitliche Rufnummer 19 257 des PRIVATÄRZTLICHEN NOTDIENSTES weiterhin unverändert bestehen bleibt. Der Arzt Ruf 19 257 ist schon seit Mitte der neunziger Jahre unter dieser bundeseinheitlichen Rufnummer 19 257 (*) erreichbar und ist damit Vorreiter einer bundeseinheitlichen Rufnummer für Privatpatienten *(s. Einsatzgebiete). Zusätzlich ist der Arzt Ruf 19 257 auch unter der bundeseinheitlichen Rufnummer 0180 50 19 257 (14c/m) weiterhin erreichbar.


Die Bypass-Operation scheint der Katheter-Intervention bei komplexer Koronarer Herzerkrankung überlegen zu sein.

23.04.2012

Hierzu wurden von Dr. Wiliam Weintraub und Co-Autoren im März 2012 im "New England Journal of Medicine" Ergebnisse einer großen Datenanalyse vorgestellt. In diese Analyse wurden die Daten von insgesamt 185.838 Patienten, die 65 Jahre oder älter waren und eine Zwei- oder Dreigefäß-Erkrankung der Herzkranzgefäße ohne Herzinfarkt hatten, einbezogen und ausgewertet. Ein Jahr nach dem Eingriff zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen. Nach vier Jahren aber zeigte sich eine geringere Sterblichkeit in der Gruppe der konventionell am offenen Herzen operierten Patienten (16,4%) gegenüber der Gruppe, die per Katheter (PCI) behandelt wurde (20,8%). Eine bessere Abstimmung zwischen Herzchirurgen und Kardiologen ist daher zwingend notwendig. ...mehr.


Arzneimittel als Ursache für Krankenhausaufenthalte!

23.04.2012

Wenn ältere Menschen wegen Arzneimittel- Nebenwirkungen stationär behandelt werden müssen, sind in der Regel nur wenige Arzneimittel daran beteiligt. Häufig handelt es sich hierbei um Vitamin K-Antagonisten, Thrombozyten-Aggregationshemmer, Insuline und orale Antidiabetika. Nicht selten muß man allerdings auch daran denken, daß Medikamente zur Blutdrucksenkung, wie etwa ß-Blocker, ACE-Hemmer oder AT-1-Blocker die Ursache für Krankenhauseinweisungen sind. Die falsche Dosierung dieser Medikamente kann zu lebensbedrohenden Situationen bis hin zu Unfällen führen. Auch der unkritische Einsatz von Psychopharmaka stellt gerade bei älteren Menschen ein erhebliches Risiko dar. Bei der Einnahme dieser Arzneistoffe ist daher besondere Vorsicht geboten. Dr. med. B. Panzner


Masern , WHO warnt !

08.12.2011

In diesem Jahr sind bereits bis Ende Oktober mehr als 26.000 Masern- Erkrankungen in Europa gemeldet worden. Die meisten davon in West-Europa wie Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland. Insgesamt sind bereits 9 Todesfälle in diesem Jahr aufgetreten und viele tausend Patienten seien in Kliniken eingewiesen worden. Die Gefährlichkeit dieser Erkrankung wird unterschätzt und die breit verfügbare Impfung wird vernachlässigt. ...mehr.


Skipiste und Knochenbrüche

08.12.2011

Mindestens zwei Monate vor einem alpinen Skiurlaub sollte man damit beginnen, Kreislauf, Muskulatur, Koordination und Ausdauer zu trainieren. Annähernd 50.000 Menschen aus Deutschland haben sich in der Vergangenheit pro Jahr beim alpinen Skisport verletzt. Mehrere tausend davon mußten stationär behandelt werden. ...mehr.


Schweineinfluenza

08.12.2011

Die aktuell geführte Diskussion um die Schweineinfluenza (A/H1N1) ist sehr widersprüchlich und für den einzelnen Patienten schwer nachvollziehbar. Die Schweinegrippe-Pandemie wurde von der WHO inzwischen offiziell für beendet erklärt. ...mehr.


EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia Coli-Bakterien)

08.12.2011

Nach Gammelfleisch nun EHEC. Ein aggressives Bakterium taucht in Deutschland auf und wir suchen zunächst einmal nach der Ursache in Spanien. Niemandem fällt auf, daß in Spanien aber im Gegensatz zu Deutschland kaum EHEC-Fälle bekannt geworden sind. Darüber wird ausgeblendet, daß gerade in Deutschland und insbesondere in Norddeutschland die Felder seit Jahrzehnten mit Gülle geradezu geflutet werden. Es stinkt zum Himmel. Zudem wissen wir, daß im Gegensatz zu den vergangenen Jahren in den letzten Monaten kaum Regen gefallen ist. Die Gülle ist auf den Pflanzen eingetrocknet und quasi zum idealen Nährboden für diese aggressiven Erreger geworden. Normalerweise kommen EHEC Bakterien im menschlichen Darm nicht vor. Sie können aber natürlicherweise im Darm von Rindern, Schweinen, Geflügel und anderen Tierarten vorkommen, ohne daß diese Tiere selbst erkranken. Hier sind wir bei den immer größer werdenden Mast-Betrieben. Die Tiere produzieren tonnenweise diese Gülle, die selbstverständlich mit dem Bakterium kontaminiert sein kann. Diese Gülle wird nun auf die Felder entsorgt. Hier finden diese Bakterien bei der momentanen Wetterlage (Hitze und Trockenheit) ideale Wachstumsbedingungen. Gegen eine maßvolle Düngung der Felder mit Gülle ist sicher nichts einzuwenden. Bei der Verunreinigung unserer Lebensmittel scheint jedes vernünftige Maß verloren gegangen zu sein. Eine sehr übersichtliche Darstellung, wie Sie sich vor EHEC Bakterien schützen können und welche Erkrankungen diese Bakterien auslösen können finden Sie unter: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: (www.lgl.bayern.de/gesundheit/ehec.htm) ...mehr.


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